Alles nur Theater?

Foto: Hans Joerg Michel

Was steckt dahin­ter? Muss man nur per­fekt schau­spie­lern, tan­zen, sin­gen oder ein Instru­ment spie­len kön­nen, um im Ram­pen­licht eines Opern­hau­ses zu ste­hen? Wel­che Arbei­ten und Men­schen ste­hen hin­ter der Bühne, um eine Vor­stel­lung erst mög­lich zu machen? Am 6. Juni ist der MITTELPUNKT ins Opern­haus Düs­sel­dorf ein­ge­la­den und “lüf­tet” den Vor­hang. An die­sem Nach­mit­tag kön­nen wir als Mit­glie­der der Schü­ler­zei­tung den Opern­be­trieb in Düs­sel­dorf kennenlernen.

Zur Zeit absol­viert die ehe­ma­lige Schü­le­rin unse­rer Schule, Luisa Meyer, ein “Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr – Kul­tur“ in der Pres­se­stelle der Deut­schen Oper am Rhein hier in Düs­sel­dorf. Teil ihrer Arbeit ist ein eigen­stän­di­ges Pro­jekt, was sie inner­halb des Jah­res
selbst­stän­dig plant, orga­ni­siert und durch­führt. Hier­für hat sie es sich zur Auf­gabe gemacht den Opern­be­trieb der Deut­schen Oper am Rhein Düs­sel­dorf Duis­burg für Schü­ler und die jun­gen Leser zu öff­nen und ihnen die typi­schen Berufs­fel­der rund um die Rheinoper näher bringen.

Foto: Frank Heller

Neben den klassisch-künstlerischen Beru­fen des Opern­sän­gers oder der Bal­lett­tän­ze­rin bie­tet ein Thea­ter­be­trieb eine Reihe handwerklich-technischer, krea­ti­ver, kaufmännisch-administrativer und auch musi­scher Berufe, die kaum jemand genau dort ver­mu­ten würde. Gerade im Hin­blick auf die beruf­li­che Ori­en­tie­rung der Schü­ler, soll die­ses Pro­jekt als inter­es­sante Hori­zont­er­wei­te­rung, oder viel­leicht sogar als zün­den­der Anstoß zu einem kon­kre­ten Berufs­wunsch fungieren.

Foto: Hans Joerg Michel

Mit Hilfe der bei­den Musik­thea­ter­päd­ago­gin­nen der Deut­schen Oper am Rhein Maike Föl­ling und Karo­line Phil­lipi hat sie einen zeit­li­chen Ablauf des Nach­mit­ta­ges erdacht, bei dem wir nach einer kur­zen Füh­rung mit Maike Föl­ling zum „Warm wer­den“ mit Opern­haus und Thea­ter­be­trieb auf vier Mit­ar­bei­ter des Hau­ses tref­fen wer­den, die uns das Berufs­feld bzw. den Arbeits­platz z.B. in der Maske oder der Hut­ma­che­rei zei­gen und erklä­ren. Bei der abschlie­ßen­den Nach­be­spre­chungs­run­de­las­sen wir es uns natür­lich nicht neh­men, Luisa nach ihren Erfah­run­gen in ihrem FSJ Kul­tur zu fra­gen und wie sie über­haupt auf die Idee gekom­men ist, sich dort zu bewer­ben. Wir haben schon ein­mal ganz all­ge­mein ein paar Infor­ma­tio­nen dazu für Euch recherchiert…

Was ist das FSJ Kultur?

Wenn Du Dich für die Arbeit in der Kul­tur begeis­terst, Spaß an beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen hast und womög­lich einen Beruf in einer kul­tu­rel­len Ein­rich­tung oder im kul­tu­rel­len Bereich anstrebst, bist Du beim FSJ Kul­tur genau richtig.

Hier kannst Du Dich aus­pro­bie­ren‚ hin­ter die Kulis­sen eines Kul­tur­be­triebs bli­cken und her­aus­fin­den, ob Du Spaß an der Arbeit die­ses Berufs­fel­des und sei­nen beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen hast. Im FSJ Kul­tur hast Du die Mög­lich­keit, ein Jahr lang in einer kul­tu­rel­len Ein­rich­tung mit­zu­wir­ken und Deine eige­nen Ideen einzubringen.

Neben der prak­ti­schen Arbeit nimmst Du an Bil­dungs­ta­gen teil, in denen Du Dich wei­ter­bil­den, Dich künst­le­risch erpro­ben und die ver­schie­de­nen Kunst­spar­ten haut­nah erle­ben kannst.

Das Beson­dere am FSJ Kul­tur ist, dass Du wäh­rend die­ses Jah­res eigen­stän­dig ein Pro­jekt pla­nen, orga­ni­sie­ren und durch­füh­ren kannst – Dich ein­fach mal in etwas Neuem aus­pro­bie­ren und Deine Stär­ken erpro­ben kannst.

Der Autor

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